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Das Theater im Bahnhof wird gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst über den Landesverband Amateurtheater Baden Württemberg e.V.

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Shirley Valentine

Shirley Valentine oder
die heilige Johanna der Einbauküche

von Willy Russell

mit Karin Hoyer

Shirley Bradshaw, war dereinst eine ganz normale junge Frau. Seit ihrer Heirat mit Joe wurde sie immer mehr zum Haushaltsroboter, zur Kindergebärerin - und Erzieherin von Joes Gnaden - kurzum zur idealen Ehefrau. Zu Beginn der Ehe konnten Shirley und Joe noch gemeinsam lachen ... heute hat sie der Alltag fest im Griff, selbst Streit existiert nicht: Aufregung herrscht nur, wenn die Regeln, die Joe aufgestellt hat, nicht eingehalten, d. h. eigentlich vergessen oder nicht verstanden werden. Eine Veränderung des mittlerweile kinderlosen Haushalts (Sohn und Tochter sind ausgezogen) bringt die Emanze Jane, die ihren Ehemann mit dem Milchmann im Bett erwischte und seitdem Männer hasst. Sie lädt Shirley zu einem vierzehntägigen Griechenlandtrip ein. Anfängliche Gewissensbisse und Ängste zerstreuen sich bald. Brian, ihr Sohn, sagt: „Hau ab, vergiss den Alten, verlass alles, mach, dass du an Bord kommst und hau ab". Die Tochter ist entsetzt über zwei sexbesessene mittelalterliche Mütter. Shirley ist bereit, abzureisen in den sonnigen Süden, wo beide gemeinsam Sonne, Meer, Land und Leute genießen wollen. Doch bereits im Flugzeug wird Jane von einem Mann zum Abendessen eingeladen ... hat sie sich gar selbst eingeladen? Was wird aus der alleingelassenen Shirley Bradshaw? Wie sie wieder zu Shirley Valentine wird, verrät der zweite Teil des Stückes.

mit Karin Hoyer

Regie: Günther Treptow (Wien)
Co-Regie: Sonja Koos